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„Endlich geht es vorwärts“

06. Jul. 2019

„Endlich geht es vorwärts“, zeigt sich Ursula Hildebrand, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Donaustaufer Marktrat, nach der Sitzung am Donnerstag, 4. Juli, erleichtert. Gleich zwei Baugebiete – je eines in den Ortsteilen Donaustauf und Sulzbach – konnten auf den Weg gebracht werden.

Gerade über das geplante Gebiet im Ortsteil Sulzbach freut sich Hildebrand ganz besonders. Nach Jahren sei es nun gelungen, mit einer großen überparteilichen Mehrheit aus SPD und CSU dieses Baugebiet auf die Gleise zu setzen. Letztlich hatte man sich am Donnerstag auf einen Vorschlag geeinigt, der aus einer Idee der grünen Vertreterin Brigitte West ins Gremium eingebracht worden war. In der letzten Sitzung hatte der Planer zur Idee, einen Teil der nötigen Ausgleichsflächen an die nahe Staatsstraße 2145 zu verlegen, um einen Lärmschutzwall zu sparen, deutlich gemacht, dass man dann aber an anderer Stelle weiter ins Landschaftsschutzgebiet eingreifen müsse. Dies hatte er auch anhand der vorliegenden Karten deutlich gezeigt. „Seltsamerweise wollte nun ausgerechnet die, die den Vorschlag gemacht hatte, davon nichts mehr wissen“, wundert sich Hildebrand, „es wurde mehrfach nachgefragt im Gremium, ob es passe, wenn man dann die Bebauung von der Straße weg weiter ins Gebiet hinein lege. Da kam kein Widerspruch.“ In der Sitzung vom Donnerstag allerdings kam dann plötzlich seitens der Grünen der Vorschlag, die Bebauung an der Straße ersatzlos wegfallen zu lassen. „Woher diese Erinnerungslücken in Bezug auf die letzte Sitzung kommen, ist mir unerklärlich“, so Hildebrand. Dies sieht auch Bernd Kellermann, als Parteifreier für die SPD im Marktrat, so. „Es war ganz klar: Wenn an einer Stelle Bebauung wegfällt, muss sie an anderer Stelle ergänzt werden!“

Letztlich konnte man sich auf die neue Variante einigen, mit 15:2 beschloss das Gremium, auf die drei Meter hohe Lärmschutzwand zu verzichten und die Bebauung an der Straße wegfallen zu lassen. Dafür wird es nun einen niedrigeren Lärmschutzwall an der Staatsstraße und an anderer Stelle sieben weitere Parzellen geben. Auch ein zweites Mehrfamilienhaus, das im Laufe der Planungen zunächst wegfallen sollte, wurde wieder in den Plan aufgenommen – sehr zu Freude der SPD-Fraktion. „Das ist eine gute Entwicklung für Sulzbach, nach über 15 Jahren tut sich hier endlich etwas“, sagt Hildebrand. „Wir brauchen Wohnraum, die Vormerkliste der Interessenten aus Sulzbach und Donaustauf für dieses Baugebiet ist lang, es wird Zeit, dass diese Menschen bei uns ihre Heimat finden!“

Nichtsdestotrotz sieht es auch die SPD-Fraktion als gegeben an, das Grundstück an der Falkensteiner Straße nicht außer acht zu lassen. Hier habe es viele Bemühungen gegeben, ein Baugebiet umzusetzen, leider sei dies aktuell nicht möglich. „Wir wünschen uns, dass Sulzbach langfristig auch an der Falkensteiner Straße zusammenwächst, dafür werden wir uns einsetzen“, so Hildebrand.

In der selben Sitzung stand noch ein weiteres Bebauungsgebiet auf der Tagesordnung: Auch zwischen Bayerwaldstraße und Prüllstraße kann es nun weitergehen. Die Mischung aus Mehrfamilienhäusern, so genannten Gartenhofhäusern und – besonders wichtig für die SPD-Fraktion – sozialem Wohnungsbau – wurde ebenfalls vom Gremium befürwortet.


Text: Ursula Hildebrand

 

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